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2. Katholische Gemeinde in Blomberg
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| Nach dem landesherrlichen Edikt von 1854 durch Fürst Leopold III. zur Lippe, mit der die Gleichstellung der katholischen und lutherischen mit den reformierten Christen zugesichert wurde, konnten die ersten katholischen Gemeinden gegründet werden. Blomberg wurde seelsorglich der Pfarrei Schwalenberg zugeordnet und besaß kein eigenes Gotteshaus. Die Gottesdienste wurden in Privathäusern, Gaststätten oder während des ersten Weltkrieges im Rathaus gefeiert. Erst 1936 konnte die katholische Gemeinde eine eigene kleine Kirche, die Christuskirche am Lehmbrink, errichten. Am 1. April 1953 wurde Blomberg eigenständige Gemeinde. Im Herbst 1954 begannen die Bauarbeiten am Pfarr- und Schwesternhaus sowie am Pfarrheim. |
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| Innen- und Außenansicht der Christuskirche 1936/37. | ![]() |
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Neubau von St. Martin Durch den Zuzug vieler Flüchtlinge aus dem Osten, insbesondere katholischer Schlesier, und Evakuierter aus dem Ruhrgebiet nach dem 2. Weltkrieg, erwies sich die Christuskirche bald als zu klein für die über tausend Gemeindemitglieder. 1966 wurde daher die heutige Pfarrkirche errichtet. Um die vorreformatorische Tradition der Verehrung des hl. Martin wieder aufzunehmen, wurde die neue Kirche unter dem Patronat des Bischofs von Tours gestellt. Die alte Christuskirche wurde 1969 abgerissen. |