Katholische Kirchengemeinde St.Martin / Blomberg
Schwesternstation

Schwestern vom Guten Hirten im Pastoralverbund Lippe-Süd

Nach dem Weggang der Salzkottener Franziskanerinnen im März 2003 haben wir, d.h. Sr. Rafaele Kuran, Sr. Birgitta Schacht und Sr. Irmgard Schröter, am 25. November 2003 unseren Dienst als Haupt- und Ehren-amtliche im Pastoralverbund Lippe Süd aufgenommen.
Unser Einsatzgebiet ist in der Pfarrvikarie St. Martin in Blomberg. Wir sind als Seelsorgerinnen, aber auch als Schwestern vom Guten Hirten, engagiert und herausgefordert als Anwältinnen der Menschen.
Das heißt für uns:
  • Wir sagen ja zu jedem Menschen in seinem Glück und in seinen Sorgen, im Gelingen und Scheitern, in seinem Sehnen und Suchen
  • Wir sagen ja zur unlösbaren Einheit von Gottes- und Nächstenliebe im Geiste Jesu, des Guten Hirten
  • Wir sagen ja zum Teilen von Leben und Glauben mit anderen Menschen
  • Wir sagen ja zum gemeinsamen Suchen nach dem Heiligen, nach Gottes Spuren in unserer Welt.
Viele Menschen sind auf der Suche, nach etwas, was ihrem Leben Halt gibt. Wenn wir mit ihnen den Weg gehen wollen, müssen auch wir selbst immer wieder zu den Quellen unseres Glaubens und unseres Ordens gehen, um unsere Berufung leben zu können. Unsere Zeitgenossen erwarten keine frommen Ansprachen von uns. Sie erwarten unser authentisches Zeugnis. Gefragt ist ein glaubwürdiges, persönliches Wort von Mensch zu Mensch: Woraus lebe ich? Was lässt mich glauben und hoffen. Durch Jesus, den Guten Hirten, den Anwalt der Schwachen, Armen und Ausgegrenzten, wissen wir uns zum konkreten Handeln herausgefordert:
  • an der Seite der Menschen, für die Menschen und mit ihnen.
  • Wir dürfen dem Evangelium unser Gesicht geben, indem wir Orte der Begegnung und des Dialoges schaffen, Lebensräume des Glaubens pflegen und so die Menschen auf dem eigenen Glaubensweg unterstützen.
  • Wir begleiten Menschen in verschiedenen Lebensphasen und Krisensituationen.
  • Wir tragen Mitverantwortung für die Pastoral in den verschiedenen Gruppen und Sachbereichen.
Vor dem Hintergrund der "Zeichen der Zeit" d.h. des gesellschaftlichen und kirchlichen Wandels ist es notwendig eine weit greifende Perspektive zu entwickeln, die über den Tellerrand unserer Gemeinde hinausgeht. Es geht hier und jetzt darum, alle Kräfte zu konzentrieren, um unsere Sendung im Heute und Morgen zu realisieren. Die Vernetzung im Pastoralverbund wollen wir erweitern, um so auch in Zukunft die komplexen Aufgaben der Seelsorge allgemein erfüllen zu können.


Sr. Irmgard Schröter


Sr. Rafaele Kuran


Sr. Birgitta Schacht

Unsere weltweite Ordensgemeinschaft

Die Kongregation der "Schwestern vom Guten Hirten" (RGS) wurde 1835 in Frankreich gegründet. Sie hat ihren Ursprung im Orden "Unserer Frau von der Liebe", der durch die Initiative des französischen Volksmissionars Jean Eudes (1601-1680) entstand. Nach der französischen Revolution breitete sie sich unter der Leitung der Generaloberin Schwester Maria Euphrasia Pelletier (1796-1868) in Europa und in Übersee aus. 1840 wurde die erste Niederlassung in Deutschland gegründet: das Haus vom Guten Hirten in München. Ihm folgten weitere Gründungen in Aachen, Münster und Berlin.
Das Mutterhaus des Ordens befindet sich in Angers (Frankreich), das Generalat in Rom.
Schwester Maria Euphrasia starb am 24. April 1868 in Angers und wurde 1940 von Papst Pius XII. heiliggesprochen.
Schwester Maria Droste zu Vischering (1863-1899), Oberin des Hauses vom Guten Hirten in Porto (Portugal), wurde 1975 von Papst Paul VI. seliggesprochen.

Zur Kongregation gehört auch der Ordenszweig der Kontemplativen Schwestern vom Guten Hirten.

Weitere Informationen der Schwestern vom Guten Hirten finden Sie unter www.guterhirte.de.

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