Katholische Kirchengemeinde St.Martin / Blomberg

3. Weihnachtskrippe

Vorwort

Religiöse Vorstellung und reale Welt gehen in unserer Weihnachtskrippe ineinander über.
Man steht vor einer nachempfundenen Landschaft, in deren Hintergrund die Silhouette der alten Stadt Blomberg gemalt ist. Die Landschaft ist zweifach geteilt: der Ort der Hirtenverkündigung mit dem Engel und der Ort der Geburt mit dem leuchtenden Stern.
Insgesamt betrachtet handelt es sich bei dieser Krippe um eine eindrucksvolle Darstellung der Menschwerdung Gottes. Hier finden wir den Stall, Maria und Josef, das Kind in Windeln, Ochs und Esel, den Engel, die Hirten und die Magier.
Jeder dieser aus Lindenholz geschnitzten und farbig lasierten Figuren hält für uns eine Botschaft bereit.

Weihnachtskrippe

Verkündigung

Maria, du junge Frau aus Nazareth, du hast JA gesagt zur Botschaft des Engels. Du hast dein Herz dem geöffnet, der in dir Mensch werden wollte. Du hast dein JA gewagt, ohne nach jede Absicherung und ohne nach dem Warum zu fragen. Du hast deine leeren Hände hingehalten, damit sie Gott mit dem JA deiner Hingabe füllen konnte. Dein Herz war bereit, sich dem, der das große Geheimnis der Liebe in dir vollziehen wollte, ganz zu schenken. Dein JA war der Beginn einer neuen Zeit, die Geburtsstunde des Lichtes und der Anfang der Erlösung.

weihnachtskrippe2.jpg - 13970 Bytes

Geburt

In einem ärmlichen Stall wird der geboren, dessen Liebe uns reich macht. Die Krippe nimmt den auf, den wir Menschen abgewiesen haben. In der Armut des Stalles wird die Grösse Gottes offenbar. Das Stroh für die Tiere schenkt Wärme in der Kälte der Nacht, in der Kälte der Zeit. Maria und Josef, sie staunen, sie schweigen und beten an. Sie wissen im tiefsten ihres Herzens, dass die Geburt dieses Kindes ein Neuanfang Gottes mit den Menschen ist.

Hirten

Die Hirten auf dem Feld haben die Geburt des Erlösers gesehen. Sie schauten ein großes Licht mitten in der Nacht. Sie hörten die Stimmen der Engel mitten im Schweigen. Sie erfuhren Freude mitten in ihrer Angst. Sie gaben alles mitten in ihrer Armut. Denn sie fanden ein Zeichen, das man leicht übersehen konnte: Gott in unserer Welt, als Kind in der Krippe: Jesus. Und sie gingen zurück in den Alltag und erzählten, was sie gesehen hatten und glaubten. Schauen auch wir – beten an – kehren in unseren Alltag zurück und erzählen es weiter: Das Geheimnis der Liebe, ein Kind im Stall, geboren für uns.

hirten_1.jpg - 8199 Bytes
hirten_2.jpg - 9451 Bytes
hirten_3.jpg - 9181 Bytes
hirten_4.jpg - 8348 Bytes

 

Magier

Magier, Könige, Sterndeuter, Weisen aus dem Morgenland - so nennen wir sie.
Sie sahen das Zeichen und machten sich auf den Weg.
Ungewiß war der Weg, aber sie kamen ans Ziel. Sie folgten dem Stern. Sie glaubten der Verheißung und fanden ihn in unscheinbaren Zeichen, in einem Kind, das in Windeln gewickelt und in einer Krippe lag.
Sie staunten, fielen nieder und beteten es an.
Und sie zogen auf einem anderen Weg in ihr Land zurück, weil Gott es ihnen so eingab. Menschen wie du und ich. Auf der Suche. Unterwegs. Dem Stern folgend. Das Ziel in ihrem Herzen.

magier1.jpg - 11262 Bytes
magier2.jpg - 11603 Bytes
magier3.jpg - 11549 Bytes
magier4.jpg - 11590 Bytes
weiter ->
footer nach oben

Diese Seite wurde optimiert für eine Auflösung von 800x600
©Katholische Gemeinde St. Martin Blomberg/ Lippe