Katholische Kirchengemeinde St.Martin / Blomberg

Pfarrkirche

1. Architektur der Kirche

Kirche nach dem II. Vatikanischen Konzil (1963-1965)

Das II. Vatikanische Konzil hat der gottesdienstlichen Feier besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Es hat festgestellt, daß nicht (nur) der Priester, sondern die ganze Gemeinde die Liturgie feiert und trägt. Das mußte zwangsläufig auch Auswirkungen auf den Bau einer Kirche haben, wie sich dies deutlich in der Architektur unserer Pfarrkirche zeigt.

 

Kirche in der Sprache unserer Zeit

Unsere Kirche, die der Architekt Otto Weicken aus Unna mit 450 Sitzplätzen entwarf, gleicht einem Zelt, das Sinnbild für die vorläufige Unterkunft des wandernden Gottesvolkes auf Erden ist. Das Satteldach spannt sich wie eine gewaltige Zeltplane über den kreuzförmigen Kirchbau. Als Zeichen der Gegenwart Christi in seiner Gemeinde bildet der Altar mit dem darüber hängenden Kreuz das Zentrum des gottesdienstlichen Raumes, um das sich die Gemeinde als das neue Bundesvolk versammelt. Dahinter befindet sich Ambo und Tabernakel je links und rechts auf gleicher Achse. Zeichen für die Gegenwärtigkeit des Wortes Gottes und der Eucharistie. Im Chorraum stehen die Sedilien (Sitze) für den Priester und seine Assistenz.


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